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StoryHunger, Zwetschgenmarmelade ohne Zucker selber machen

Wie du in nur 30 Minuten die perfekte Zwetschgenmarmelade ohne Zucker machst

Für meine Zwetschgenmarmelade brauchst du eigentlich nur eine Zutat.

Und zwar Zwetschgen. Surprise!

Die selbstgemachte Marmelade kommt ganz ohne Zucker aus. Du kannst sie aber natürlich auch so süßen, du magst. Oder du gibtst ein paar Gewürze, wie Zimt und Nelken dazu. Die Optionen habe ich dir unten alle aufgeschrieben.

Es ist die perfekte Zeit für Zwetschgenmarmelade, denn die Früchte haben gerade Saison. Zwischen Juli und September gibt es sie überall in Deutschland.

Zwetschgen gehören zu den Pflaumen und eignen sich besonders fürs Backen oder eben Marmelade machen. Sie sind etwas süßer und enthalten weniger Wasser als ihre runden Kollegen.

Nimm für die Marmelade möglichst reife Zwetschgen. Denn je reifer, desto süßer sind sie.

Lebensmittel-Retter im Einsatz!

Schnapp dir im Supermarkt oder an einem Stand die reifsten Zwetschgen. Die werden sonst bald weggeworfen. Oder frag deinen Freundeskreis und deine Familie. Vielleicht hat ja jemand einen Pflaumenbaum im Garten. Die meisten ertrinken nämlich in den Früchten und freuen sich, wenn du ihnen ein paar abnimmst.

Selbstgemachte Zwetschgenmarmelade ohne Zucker

Zutaten

für ein kleines Glas

Marmelade

  • 500g reife Zwetschgen
  • optional: 1 TL Zimt, 1 Sternanis (ganz), 1 TL Nelken
  • optional: Wenn du es süßer magst, kannst du noch 1-3 TL Honig, Agavendicksaft oder Stevia dazugeben

Zubereitung

1. Wasche und entsteine die Zwetschgen und schneide sie klein (jeweils in etwa 12 Teile).

2. Jetzt wird gekocht:
Erhitze die kleingeschnittenen Zwetschgen in einem Topf. Du brauchst dafür kein Wasser. Koche sie einmal auf und lasse sie dann etwa 20-30 Minuten leicht köcheln. Je mehr Zwetschgen du hast, desto länger dauert es. Rühre sie dabei immer wieder um, da sie schnell anbrennen.

Optional würzen: Gibt etwas Zimt dazu. Sternanis und Nelken passen auch sehr gut.

3. Die Marmelade ist fertig, wenn nur noch eine klebrige Masse im Topf übrig ist.

4. Nimm die Nelken und den Sternanis wieder raus – falls du sie dazugegeben hast. Die Nelken verstecken sich dabei gerne etwas.

5. Koste die Marmelade mal. Ist sie genau richtig oder etwas zu sauer? Wenn du sie süßer magst, dann gib ein wenig Honig, Agavendicksaft oder Stevia dazugeben.

6. Ist dir die Marmelade noch zu stückig? Dann püriere sie einfach kurz.

7. Fülle die Marmelade nun in ein steriles Glas. Deckel drauf und fertig!

Tipp
Damit die Marmelade nicht so schnell schimmelt, sollte das Glas möglichst keimfrei sein. Wasche es dafür also einmal gründlich aus und übergieße es dann mit kochendem Wasser. Vergiss dabei den Deckel nicht!

Im Kühlschrank hält sich Zwetschgenmarmelade etwa ein bis zwei Wochen.

Wenn du etwas mehr gemacht hast, dann kannst du die restlichen Gläser auch einfach einfrieren. Fülle sie dafür aber nur zu etwa drei vierteln voll. Dann kann sich die Marmelade ganz entspannt noch etwas ausdehnen. Und stelle die Gläser erst ins Tiefkühlfach, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Sonst könnten sie platzen!

Noch ein kleiner Tipp zu den Gläsern: Nimm zum Einfrieren am besten solche mit einer breiten Öffnung. Bei diesen Gläsern ist der Druck durch das Ausdehnen am geringsten.

Apropos Druck, bei mir wächst gerade der Retter-Druck.

Also legen wir los!

Lass uns Zwetschgen retten!

💚
Janina

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